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Ein Fall aus der Praxis

Fall D.P. weibl., 42 J., Quelle N.R.

Diagnose: Konzentrationsstörung, Erschöpfung, Magenschmerzen

 

Frau P., eine blonde, hoch gewachsene, hübsche, schlanke Frau von 42 Jahren, kommt zu mir in die Praxis und klagt über zunehmende Konzentrationsschwierigkeiten. Sie verzettle sich ständig und verliere immer wieder den Faden, wenn sie jemandem zuhören müsse. Das sei in ihrem Beruf besonders fatal, da sie als Psychologin ja schließlich dem Patienten inhaltlich folgen können müsse. Sie habe das Gefühl, sie sei diesen ganzen "grausigen Geschichten“, die sie Tag für Tag hören müsse, einfach nicht mehr gewachsen. Früher habe sie sich sehr gut abgrenzen können, aber in letzter Zeit sei das einfach nicht mehr der Fall. Sie leide viel zu sehr mit ihren Patienten mit, und wenn der eine den Raum verlasse und der nächste Patient komme, dann sei sie noch in Gedanken bei ihrem letzten Patienten und schmeiße schließlich im Kopf alles durcheinander.  Das belaste sie so sehr, dass sie sich richtig erschöpft und ausgelaugt fühle: "mein Kopf fühlt sich geradezu hohl an!“. Wenn jetzt auch noch im Privatleben jemand daher komme und was von ihr wolle, dann werde ihr richtig schwindlig und sie habe oftmals den Eindruck dass sie gleich kollabiere. Sie könne einfach nicht mehr.

Dieser Zustand halte nun seit etwa 6 Monaten an und werde immer schlimmer. Neuerdings habe sie auch noch brennende Magenschmerzen, und der Magen fühle sich wie hohl an. Aber auch nachdem sie etwas esse, gehe dieses Leeregefühl nicht weg. Sie mache sich schon Sorgen, ob sie vielleicht ein Magengeschwür habe.

 

 ?was gibt es noch

  • Durchfall, wässrig, plötzlich und schwallartig
  • In letzter Zeit öfter Zwischenblutungen, hellrot, was ihr ebenfalls zu schaffen mache, da sie sich ein Kind wünsche
  • Nachts sehe sie auch des Öfteren wieder "Wesenheiten“, mit denen sie auch als Kind schon mal zu tun hatte. Den Kontakt zu diesen Wesenheiten habe sie aber eigentlich schon lange, aus Angst vor dieser anderen Welt, abgebrochen.

 

 ?was mögen Sie nicht/ Ängste

  • Die Rohheit der Welt, dazu bin ich zu fein, zu zerbrechlich
  • Angst vor Grausamkeit, Gewalt und Folter
  • Abneigung dagegen, von anderen energetisch ausgesaugt zu werden

 

 ?Durst

Gerade bei den Magenschmerzen könne sie literweise kaltes Wasser trinken, um das brennende Gefühl los zu werden. Aber nach einiger Zeit müsse sie es jedes Mal wieder erbrechen.

 

?Appetit

Sehr viel, nimmt aber nicht zu und hat auch dauernd dieses hohle Gefühl im Bauch

 

 ?Verlangen/ Abneigungen/ Unverträglichkeiten

Mag eigentlich alles bis auf Glibber, wie Austern, und Fisch. Besonders gerne Deftiges.

 

?Temperatur

Sehr verfroren, mag es gerne warm.

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